Wie die Leistungen zusammenhängen
Die wenigsten Aufträge bestehen aus einer einzigen Leistung. Ein Umzug aus einem Haus mit Grundstück enthält fast immer einen Räumteil, weil nicht alles mitkommt. Eine Haushaltsauflösung enthält häufig einen Transportteil, weil einzelne Stücke in die Familie gehen. Und wenn zwischen Auszug und Einzug Wochen liegen, kommt eine Einlagerung dazu.
Deshalb schreiben wir Angebote mit getrennten Posten. Sie sehen, was der Transport kostet, was das Räumen kostet und was die Entsorgung kostet, und können einzelne Zeilen streichen, wenn Sie einen Teil selbst übernehmen wollen. Eine Summe ohne Aufschlüsselung sagt Ihnen nichts darüber, wo Sie sparen könnten.
Wofür es hier bewusst keine Seite gibt
Manche Betriebe führen ein Dutzend Sonderleistungen auf, die im Jahr zweimal angefragt werden. Wir lassen das weg. Was wir nicht regelmäßig fahren, machen wir auch nicht besser als jemand, der es täglich tut, und ein Angebot dafür wäre eine Schätzung ins Blaue. Fragen Sie im Zweifel trotzdem an: Wenn wir es nicht selbst übernehmen, sagen wir das im ersten Gespräch, statt Sie auf einen Termin warten zu lassen.
Was die Menge bestimmt, nicht die Zimmerzahl
Auf dem Land geht die Rechnung nach Zimmern selten auf. Ein Dreizimmerhaushalt mit leerem Keller ist etwas anderes als ein Dreizimmerhaushalt mit voller Scheune, obwohl beide auf dem Papier gleich aussehen. Wir nehmen deshalb bei jedem Termin auch die Nebengebäude auf und rechnen ihren Inhalt getrennt.
Das zweite, was zählt, ist der Weg. Wie nah der Wagen an die Tür kommt, ob er wenden kann und wie der Zufahrtsweg bei Nässe aussieht, entscheidet über die Anzahl der Gänge und damit über Stunden. Beides steht bei uns im Angebot, nicht im Kleingedruckten.
Der dritte Punkt ist die Zerlegearbeit. Ein Kleiderschrank, der durch eine alte Tür soll, wird auseinandergenommen und am Zielort wieder aufgebaut, eine Einbauküche ebenso. Das ist Handwerk und wird nach Zeit gerechnet, nicht nach Kubikmetern. Wenn Sie wissen, dass bei Ihnen viel davon anfällt, sagen Sie es im ersten Gespräch: Dann planen wir eine Person mehr ein, statt am Umzugstag eine Stunde länger zu brauchen.